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Zur COVID-19-Totalüberwachung hat China ein tolles QR-Code-System entwickelt

Gegen Ende November 2021 wies der chinesische Machthaber Xi Jinping im Rahmen des virtuellen G20-Gipfels darauf hin, dass es einen „globalen Mechanismus“ braucht, damit die Menschen trotz COVID-19 quasi uneingeschränkt reisen können. Er fasste die „Fast Tracks“ unter den Begriff der Harmonisierung von Politik und Standards.

Technisch solle es so schnell wie möglich realisiert werden, QR-Codes von Testergebnissen und Gesundheitszertifikaten länderübergreifend anzuerkennen. Die Vorgabe dafür könne China unmittelbar ausliefern. Seit Februar 2020 wird ein solches System in China in Bezug auf COVID-19 angewendet.

Dabei erstellen die „Health Code“-Apps genaue Bewegungsprofile der Menschen und leiten deren Gesundheitszustand an die Behörden weiter. Grün bedeutet dabei, dass sich die Leute frei bewegen, einkaufen und auch reisen dürfen. Bei Orange und Rot geht es ab in die Quarantäne.

Das System basiert darauf, dass jeder überall und immer wieder gescannt wird: Beim Betreten oder Verlassen seiner Wohnanlage, in den Verkehrsmitteln und Geschäften sowie an Straßensperren, die allenthalben plötzlich installiert werden.

Für Hongkong wird die Einführung des Systems gerade vorbereitet. Beworben wird die Aktion damit, dass die Einwohner Hongkongs dadurch das chinesische Festland ohne die 14-tätige Quarantäne betreten können. Ganz allgemein müssen Einreisende nach China aktuell einen negativen Nukleinsäure-Test und einen IgM-Antikörpertest vorlegen.

Human Rights Watch warnt davor

Es handelt sich hier um ein „Trojanisches Pferd für eine breitere politische Überwachung“, denn die Konzentration auf Fragen der Gesundheit ist nur der Anfang der Begehrlichkeiten. Der Geschäftsführer von Human-Rights-Watch, Kenneth Roth, verweist dabei auf die Gefahren, die das chinesische Sozialkreditsystem mit sich bringt, siehe dazu auch:

Diesem Sozialkreditsystem mit seinen diversen Ratings sind auch ausländische Unternehmen unterworfen. Wer dabei schlecht abschneidet, muss mit einem Marktausschluss rechnen. So kann die Firmenbewertung plötzlich drastisch sinken, wenn ein Manager viele Strafzettel bekommen hat oder seine Sympathie gegenüber Hongkonger Demonstranten zum Ausdruck gebracht hat.

China findet weltweit offene Türen für seine Bestrebungen

Auch der Chef der Quantas-Airline sagt voraus, dass zukünftig alle Reisenden auf internationalen Flügen geimpft sein müssen, ansonsten kommen sie erst gar nicht an Bord. Dies erfordere selbstverständlich global ausgerichtete Datenbanken.

Das Weltwirtschaftsforum stellt sich eher eine „digitale Identität“ eines jeden Erdenbürgers vor, die unter dem Begriff „CommonPass“ firmieren soll. Da dieses System möglichst global akzeptiert und angewendet werden soll, stehen hinter diesem Projekt bereits:

  • Vertreter der Vereinten Nationen
  • Google
  • BlackRock
  • P. Morgan
  • Rockefeller-Stiftung

Letztere entwickelt gemeinsam mit Microsoft das Projekt „ID2020“, das der biometrischen Erfassung aller Menschen auf der Welt dient. Die Corona-Pandemie hat das Voranschreiten hier geradezu beflügelt.

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Beitragsbild: https://pixabay.com/de/photos/impfpass-qr-code-covid-19-impfung-6969329/

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2022 erstellt.

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